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Carsharing auch im Schlitzerland? BLS stellt kommerzielles Beispiel aus Alsfeld vor.

  • Autorenbild: BLS
    BLS
  • vor 20 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Am Donnerstag, dem 10. September, stellt die Bunte Liste Schlitzerland (BLS) um 19 Uhr im Kulturladen, Salzschlirfer Str. 2a, eine Möglichkeit des Carsharings auf kommerzieller Basis vor, wie sie seit einigen Jahren in Alsfeld erfolgreich umgesetzt wird. Wäre so etwas auch in Schlitz möglich?


Als eine Möglichkeit ohne eigenes Auto unabhängig vom ÖPNV von A nach B zu kommen, bietet sich das Carsharing an. Eine Möglichkeit der Organisation besteht auf einer kommerziellen Grundlage, die am 10. September vorgestellt wird.


Um die Anschaffung, Nutzung und Organisation rund um die Fahrzeuge kümmert sich dabei eine Firma wie zum Beispiel stadtmobil Rhein-Main. Gerhard Kaminski, der Referent des Abends, wird dieses Konzept, das im Rhein-Main Gebiet häufig realisiert wurde, aber auch in Alsfeld seit mehreren Jahren erfolgreich läuft, im Detail erläutern.


Grundsätzlich sprechen viele Argumente für die gemeinsame Nutzung eines Autos durch viele Fahrer. Zum einen ist der Verkehr mit 45% der größte Ölverbraucher. Daher schlägt die IEA (Internationale Energieagentur, Paris) zur Reduzierung des Ölverbrauchs u.a. die Schaffung von Carsharing-Angeboten vor. Weitere gute Argumente für das Carsharing sind u.a.:

  • Die Mobilität wird auf dem flachen Land wie bei uns im Schlitzerland durch den ÖPNV nur mangelhaft abgedeckt. Im Schlitzerland ist das gerade im unteren Fuldagrund ein großes Problem, und das kann durch Carsharing ohne große Kosten gelindert werden.

  • Die teure Anschaffung eines eigenen Autos, das die meiste Zeit ungenutzt herumsteht, ist nicht mehr nötig. In Zukunft wird sich wohl auch nicht mehr jeder, der heute ein Auto hat, ein eigenes Fahrzeug leisten können.

  • Ein Zweitauto ist für Familien nicht mehr erforderlich.

  • Der Verbrauch von Ressourcen bei der Produktion von Autos wird verringert. Bei E-Autos - und nur solche sollten für Carsharing eingesetzt werden - sind die Ressourcen gerade für die Batterie, also die wichtigste Komponente, aktuell noch knapp und begrenzt.

  • Da beim Carsharing E-Autos eingesetzt werden, ist der Verbrauch fossiler Energieträger ebenso wie der CO₂-Ausstoß beim Fahren gleich Null.


Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Sie wird ca. eine Stunde dauern. Nach dem Vortrag gibt es die Möglichkeit Fragen zur Umsetzung bei uns vor Ort zu stellen und darüber zu diskutieren. Die Bunte Liste freut sich auf viele Besucher.


Am 29.09.2026 findet eine weitere Veranstaltung zum privaten Carsharing statt. Dazu wird noch rechtzeitig eingeladen.


Das Alsfelder Stadtmobil, das seit einigen Jahren für das dortige Carsharing genutzt wird.
Das Alsfelder Stadtmobil, das seit einigen Jahren für das dortige Carsharing genutzt wird.

 
 
 

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