15 Jahre Bunte Liste Schlitzerland
Mit verjüngtem Elan und neuen und alten Ideen in die vierte Runde
Wahl zum Stadtparlament Schlitz am 15. März 2026

Um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger werben nicht nur die ersten sieben Kandidatinnen und Kandidaten der Bunten Liste Schlitzerland für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung am 14. März, nämlich (von links): Gudrun Gabriel, Klaus Dieter Koch, Dörte Lorenzen, Helga Schäfer-Otto, Jürgen Marxsen, Caroline Jöckel, Ulrich Holzapfel, sondern außerdem noch Claudia van den Berg, Fritz Habel, Ulla Pfeifroth, Alexander Schwab, Elke Streck-Habel, Paul Weber, Beate Kempf, Phillip Applegate, Rudi Rohrsetzer, Christel Weber, Wilhelm Hoch, Beate Vogt, Winfried Hauk.
Am Sonntag, dem 15. März, ist es soweit: Die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung für Schlitz und das Schlitzerland findet endlich statt. 10 Kandidatinnen und 10 Kandidaten der Bunten Liste Schlitzerland (BLS) sehen dem Ergebnis mit Spannung entgegen.
Die Bunte Liste wünscht sich, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten und auch ihre Konzepte und Ideen bei den Wählerinnen und Wählern so großen Anklang finden, dass diese unabhängige, überparteiliche Bürgerliste gestärkt in das neue Parlament einzieht. Sie hofft, dass ihre Politik die Bürgerinnen und Bürger so überzeugt hat, dass diese ihre 31 Kreuze bei den Kandidatinnen und Kandidaten der BLS verteilen oder besser noch, ein großes Kreuz der ganzen BLS-Liste 6 geben.
Wahlkampf und Haushalt
Die Diskussion um den städtischen Haushalt war natürlich Teil des Wahlkampfs. Drei Fraktionen waren von dem Wunsch des Bürgermeisters „Die Investitionstätigkeit ist weiterhin auf das Nötigste zu beschränken“ und den kritischen Ermahnungen des Landrats als Aufsichtsbehörde über die finanzielle Situation der Stadt so beeindruckt, dass sie keine Anträge stellten, die zu einer weiteren Belastung des Haushalts führten. Allein die CDU-Fraktion glaubte, 170.000 € für Wahlgeschenke ausschütten zu sollen. Eine Vorgehensweise, die nicht nur kurzfristig das Verhältnis zwischen den Fraktionen belastet. Hier gab man Geld, das man schon einmal ausgegeben hatte, jetzt zum zweiten Mal aus. Fördermittel für bereits umgesetzte Großprojekte treffen erst jetzt ein; sie waren aber in Erwartung der Gelder bereits seitens der Stadt mit Krediten vorfinanziert worden. Finanzpolitischer Leichtsinn bei dem immensem Schuldenstand der Stadt, so die Meinung der BLS.
Wohnen und Mobilität
Bezahlbares Wohnen war ein wichtiges Thema der BLS in diesem Wahlkampf. Dabei geht es z.B. darum, auf dem Gelände der ehemaligen Integrierten Gesamtschule mit Fördermitteln bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, gerade auch für junge Familien und Alleinerziehende. Offensichtlich tun sich andere Fraktionen damit schwer. Die BLS wird aber nicht lockerlassen.
Ähnlich ist es bei der Mobilität im Schlitzerland. Der ÖPNV ist, abgesehen von der Verbindung Kernstadt Schlitz – Fulda, unzureichend. Hier bleibt noch viel zu tun. Die BLS wird dafür sorgen, dass das Thema nicht in Vergessenheit gerät.
Das gilt auch für die mangelhafte Ausstattung des Schlitzerlandes mit Radwegen. Als Alltagsradfahrer bewegt man sich in Schlitz höchst gefährlich, falls man sich überhaupt traut, aufs Rad zu steigen. Radfahren bleibt ein Thema der Bunten Liste. Wobei wir den Autoverkehr nicht vergessen werden, weil wir ihn im ländlichen Raum immer noch brauchen.
Nachhaltigkeit
Wir erleben gerade wieder, wie dringend der Ausbau erneuerbarer Energien ist, der bei privaten Kleinanlagen in Schlitz gut läuft. Wenn es um Großanlagen geht, stockt er eher und die großen Anlagen gehören v.a. auswärtigen Investoren, so dass die Wertschöpfung aus dem Schlitzerland abfließt. Das würden wir gern ändern, z.B. über den Weg von Energiegenossenschaften.
Wir müssen endlich wissen, wie wir in Schlitz zukünftig heizen können. Dafür brauchen wir dringend eine Wärmeplanung, damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, wo sie mit Nahwärme rechnen können, wo zukünftig überhaupt noch Gasversorger eine Lieferung bereitstellen und wo die Wärmepumpe die Heizung der Wahl sein wird. Auf unsere Initiative waren bereits im Haushalt 2024 Mittel für eine Wärmeplanung eingestellt worden. Wir sollten nicht bis 2029 warten, um den Menschen hier Klarheit zu verschaffen.
Erfreulich ist, dass die von uns 2021 beantragte Starkregen-Gefährdungsanalyse seit 2024 vorliegt. Warneinrichtungen gibt es schon. Jetzt heißt es, schnellstens auch bauliche Maßnahmen umzusetzen, um Menschen und ihr Hab und Gut zu schützen, zunächst um den Sengelbach.
Ein Begrünungskonzept für Schlitz mit allen Ortsteilen gibt es seit 2024, auch dieses 2020 von der BLS veranlasst. Wir sollten endlich mit Hilfe der Ortsbeiräte mit der Umsetzung beginnen.
Es gibt also einige nachhaltige Projekte mit konkretem Nutzen für unsere Bürgerinnen und Bürger, vor allem von der BLS auf den Weg gebracht, die auf ihre Umsetzung warten.
Und Vieles mehr
Natürlich gibt es noch viele Themen, die für die Zukunft von Schlitz und ein lebens- und liebenswertes Schlitzerland wichtig sind und die nicht alle aufgezählt werden können. Und natürlich ist nicht alles schlecht in Schlitz, im Gegenteil. Z.B. das Angebot an Kindergartenplätzen ist erfreulich gut. Allerdings ist es auch nicht das Verdienst einer Fraktion, wie gern der Eindruck erweckt wird, sondern hier haben alle an einem Strang gezogen. Und das gilt für vieles Andere, was sich gern eine Fraktion zugutehält. Es sei nur das Freibad genannt.
Zu tun gibt es immer noch genug. Die BLS-Internetseite (www.bunte-liste-schlitzerland.de) gibt dazu noch mehr an Information. Oder auch unsere Facebook- und Instagram-Auftritte.
Nach der Wahl
Egal, wie die Wahl ausgeht, die Bunte Liste Schlitzerland wird auf jeden Fall mit verjüngtem Elan weiterarbeiten. Sie wird immer offen sein für alle Bürgerinnen und Bürger, die mitarbeiten oder Anregungen geben und Vorschläge machen möchten.
Zuversichtlich sehen die BLS-Kandidatinnen und -Kandidaten der Wahl entgegen und freuen sich über jede Stimme, - in der Hoffnung, mit einer vielleicht gestärkten, sicher aber munteren und sehr engagierten Mannschaft in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen.
Zuversichtlich sehen die BLS-Kandidatinnen und -Kandidaten der Wahl entgegen und freuen sich über jede Stimme, - in der Hoffnung, mit einer vielleicht gestärkten, sicher aber munteren und sehr engagierten Mannschaft in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen.

In Queck startete die BLS ihre Runde durch die Ortschaften. Wir haben es allen erspart, über jede Station zu berichten. Das tun wir lieber, wenn wir in den nächsten Jahren wieder zu unseren regelmäßigen Besuchen in die Ortsteile kommen. Dann können wir auf den Wegen durch die Dörfer gemeinsam mit den Ortsbeiräten viel besprechen, was wir bei unserem Besuch vor der nächsten Wahl wieder aufgreifen können.