Wärmeplanung und Schutz vor Starkregen
Beispiele nachhaltiger Politik, die Menschen konkret helfen
Wahl zum Stadtparlament Schlitz am 15. März 2026
Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit sind die beiden Grundpfeiler der Politik der Bunten Liste, gepaart selbstverständlich mit dem sparsamen Umgang mit Haushaltsmitteln.
„Wir müssen heute schon handeln, um unsere Zukunft zu sichern“, sagt die Spitzenkandidatin der BLS, Dörte Lorenzen. Dazu gehört zum einen, unseren Beitrag zur Minderung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase auch auf kommunaler Ebene zu leisten. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch an den unvermeidlich gewordenen weltweiten Anstieg der Temperatur anpassen, der in Europa besonders stark ausfallen wird. Wir merken es ja schon an den heißer werdenden Sommern und den häufigeren und stärker werdenden Extremereignissen. Und nicht vergessen dürfen wir auch nicht, unseren Beitrag zum Schutz der Biodiversität zu leisten; eine leider oft übersehene Gefahr für unsere Zukunft.
Nachhaltiger werden
Um eine nachhaltigere Lebensweise zu erreichen, brauchen wir den Ausbau erneuerbarer Energien, nicht nur um den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu verringern, sondern auch um unabhängiger von unsicheren Lieferanten aus schwierigen Weltregionen werden. Unabhängiger von Importen, die uns viel Geld kosten, das wir sinnvoller bei uns daheim ausgeben könnten. Wenn wir uns die Schlitzer Hausdächer ansehen, leisten viele unserer Bürgerinnen und Bürger schon einen erklecklichen Beitrag dazu und sparen gleichzeitig eine Menge Geld. Da kann man nur sagen: Weiter so.
Der Ausbau größerer Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien erfolgte im Schlitzerland bisher leider im Wesentlichen durch externe Investoren, die damit auch von der Wertschöpfung profitieren. Für uns bleiben nur Brosamen übrig. Das sollten wir ändern, z.B. durch eine stärkere Beteiligung an Energiegenossenschaften.
Wie sollen wir heizen?
Die Wärmepumpe ist eine höchst effektive physikalische Maschine. Wir sollten sie so schnell wie möglich für die Beheizung unserer Gebäude nutzen, wo immer es möglich ist. Kommunalpolitisch sollten wir natürlich mit den städtischen Gebäuden beginnen, nicht nur bei Neubauten, sondern auch bestehende Gebäude sollten umgerüstet werden. Die BLS hatte zum diesjährigen städtischen Haushalt beantragt, die energetische Sanierung der Kulturscheune in Queck aus Mitteln des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität umzusetzen, indem die Ölheizung gegen eine Wärmepumpe getauscht wird. Leider hat die CDU-Fraktion unseren Antrag so verwässert, dass jede Verbindlichkeit fehlt; eine glaubwürdige Absicht zur Umsetzung ist nicht mehr erkennbar. Wir werden auf jeden Fall an diesem Thema dranbleiben.
Ein städtischer Wärmeplan ist alsbald nötig, insbesondere auch unter Prüfung, wo eine zentrale Fernwärmelösung möglich ist und ob der Gasversorger eine zentrale Wasserstoff- oder Biogaslieferung in Aussicht stellt oder wie lange unsere Bürgerinnen und Bürger überhaupt noch mit einer Gasversorgung rechnen können. Die BLS hatte einen entsprechenden Antrag 2023 gestellt, woraufhin Geld dafür in den Haushalt 2024 eingestellt wurde. Nach den letzten Verlautbarungen aus dem Rathaus ist aber wohl erst zum spätestmöglichen Termin 2029 mit diesem Wärmeplan zu rechnen. Das hätten wir gerne deutlich früher, damit unsere Bürgerinnen und Bürger schnell wissen, worauf sie sich einstellen müssen.
Schutz vor Starkregen
Basierend auf einem Antrag der Bunten Liste aus dem August 2021 lag für das Schlitzerland als erster Kommune im Vogelsbergkreis im Frühsommer 2024 eine detaillierte Starkregen-Gefährdungsanalyse mit einer Starkregen-Gefahrenkarte sowie einer Ausarbeitung von Einzelmaßnahmen zur Minderung von Schäden bei Starkregen vor. Mittlerweile sind an verschiedenen Stellen der Schlitzerländer Bäche Wasserstands-Messeinrichtungen installiert, um die von einem kurzfristig eintretenden Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger warnen zu können. Noch wichtiger ist es aber, bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um eine Gefährdung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu verhindern. Wir möchten, dass solche Maßnahmen so schnell wie möglich geplant und in die Wege geleitet werden.
Begrünung
Auf Initiative der BLS wurde bereits im Jahr 2020 die Erstellung eines Begrünungskonzeptes für Kernstadt und Ortsteile in die Wege geleitet, das 2024 fertiggestellt war und sehr detaillierte Vorschläge für alle Ortschaften und die Kernstadt macht. Umgesetzt ist davon bisher noch kein einziger Vorschlag. Wir möchten, dass sich das ändert, denn eine intensivere Begrünung unserer Ortschaften führt durch Beschattung und Verdunstung zu einer kühleren Stadt. Wir möchten eine „Grüne Stadt“, die uns und unseren Gästen eine bessere Aufenthaltsqualität bietet, auch durch Entsiegelung von Flächen, wo das möglich und sinnvoll ist.
„Vieles ist möglich, wenn man es will“,
so der BLS Fraktionsvorsitzende Dr. Marxsen. Vieles, das unseren Bürgerinnen und Bürgern konkret hilft, wie ein Schutz vor Starkregen, eine Wärmeplanung und eine grüne Stadt. Einsatz für den Klimaschutz und für die Anpassung an den Klimawandel müsste wichtiges Ziel jeder Partei sein. Im aktuellen Schlitzer Stadtparlament ist dafür aber vordringlich die Bunte Liste Schlitzerland zuständig, wenn man sich die Anträge der abgelaufenen Wahlperiode betrachtet. „Mit uns kann man auf jeden Fall weiterhin rechnen, wenn es um den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel vor Ort geht“, sagt die BLS Spitzenkandidatin Dörte Lorenzen.

Der Bereich der Straße „Im Grund“ sowie auch weitere Gebiete um den Sengelbach sind durch Starkregenereignisse am meisten gefährdete Siedlungsflächen im Schlitzerland. Die BLS möchte eine baldige Planung und Umsetzung der dort möglichen Schutzmaßnahmen oberhalb der Stadt.
Ein Wärmeplan für Schlitz sollte schnellstmöglich erstellt werden, so möchte es die Bunte Liste. Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen, woran sie sind, wenn sie ihre Heizung erneuern wollen oder müssen. Eine mögliche Fehlentscheidung kann sie sehr viel Geld kosten. Daher ist wirklich Eile geboten. Das Gebiet auf der Hall ist erster Kandidat für eine Fernwärmelösung. Vielleicht letztlich auch der einzige, außer eventuell das Gebiet im und am Burgenring. Über beide Gebiete wurde schon in den parlamentarischen Gremien gesprochen.
